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Sommerwoche Gernrode 3.- 11. VIII. 2019

Die Gregorianische Woche in Gernrode ist immer eine Freude.

Worin das begründet ist? Vielfältig!

 

  • Zuerst die Dinge, die Worte und Klänge

So freudig werden wir immer aufgenommen im vertrauten Cyriakushaus! Ein Leben in Klausur ist hier möglich. Gemeinsam wohnen. Gemeinsam essen (!). Miteinander reden. Miteinander beten.

Der engelsgleiche, so leichtfüßige Gesang unserer Kantorin Christine Unger zaubert uns Lächeln in die Seele. Schon beim Einsingen macht uns das fröhlich. Erst Recht bei den Singübungen und der versierten Leitung der Stundengebete, Schola Proben und Chorgesänge. Eben Freude.

Auf erstaunlichen Wegen und Unterwegssein zum „Himmlischen Jerusalem“, unserem Studienthema, nimmt uns einer an der Hand und bereitet uns das zunächst kryptische Thema auf. Dr. Günter Bader, emeritierter Professor der Theologie in Bonn, heute Unruheständler auf der Schwäbischen Alb, war für uns ein Glücksgriff.

Er hat sich mit seiner Frau nicht nur in unser Convent-Leben ganz selbstverständlich eingereiht, auch mit seinem Studium hat er uns reich beschenkt, er hat uns Räume und Gedanken eröffnet, die einem selbst nicht zur Verfügung sind, die man vielleicht ahnt oder ersehnt. Ein großer Gewinn. Wir verdanken ihm viel.

Nach dem kürzlichen Tod des langjährigen Präses der Kirchlichen Arbeit Alpirsbach, Rüdiger Schloz, haben wir seiner gedacht beim Totengedenken vor dem Beginn der Woche. Und dem geselligen Abend in der Wochenmitte stand die Frage und Erinnerung voran: Was war er für die KAA und auch für unseren Convent? Das war uns wichtig, weil sich erinnern Leben ist!

 

  • Die Menschen

Dem Convent stand Michael Müller als Präses vor. Seine nachdenkliche und eher zurückhaltende Leitung hat uns allen gut getan. Mir persönlich bleibt seine Lesung in der Vesper aus dem Markus Evangelium unvergessen.

Käthe Lange hat uns mit Homilien über das Irdische Jerusalem jeden Morgen hoch erfreut!

Barbara Axthelm und Annette Grimmell – als Insider (!) - teilen sich seit Jahren die vorbereitende- und die Vor- Ort- Organisation.

Robert Grimmell war nicht nur unser Hebdomadarius, sondern erhielt für seine vielen guten Taten vom Convent den Heldentaler „Mann des Jahres“. Zu Recht!!

Schon zum zweiten Mal sind bei der Gernrode Woche Kinder willkommen. Sarah (2 ½ ) und ihr Bruder Johannes (6 ) haben den Altersdurchschnitt im Convent deutlich gesenkt .

Johannes führte beim Einzug in den Hohen Chor in diesem Jahr den Chor 1 an und hat den Convent zu einer Kirchenführung eingeladen, um uns die Tier- und Engeldarstellungen in St. Cyriakus ans Herz zu legen. Sarahs Tischgebete erfreuten Gott den Herrn und uns. Zwei Freudenpünktchen. Immer! Während des Studiums hält Sybille Löbrecht mit den beiden Kindergottesdienst, sehr engagiert. Das finden wir toll!!

Unbedingt ein Lob verdienen Dorothea Gölz-Most, die Celebrantin und Walter Pehl, der Prediger bei der besonders schönen Messefeier am Sonnabend.

Und Anton – ach nein, ein Dackel ist ja kein Mensch – Aber er ist schon zum 9. Mal dabei!

  • Das Proprium unserer geliebten Gernrode Woche

Es ist die spürbare Nähe Gottes, die wir miteinander und untereinander erleben.

Es ist die Harmonie und wohl auch das Zwiegespräch unserer gesungenen Psalmen mit dem Ottonischen Kirchenraum, die uns so wunderbar unser Herz erfreuen.

 

Das Dankopfer bei der Messe erbrachte 1200 €. Es war bestimmt für ein Diakonisches Heim in Kaliningrad und zu einem kleineren Teil für die gastgebende Kirchgemeinde.

 

Barbara Axthelm