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Rundbrief im Mai 2018

Werte Freundinnen und Freunde der Kirchlichen Arbeit Alpirsbach!

Viele Anfragen haben mich erreicht, warum es 2017 keinen Rundbrief und keinen Jahresprospekt für 2018 gegeben hat. Das Jahr 2017 war ein außerordentlich kritisches für unsere Stiftung, und die Probleme sind durchaus noch nicht alle behoben. Immerhin: Unsere Website im Internet ist dank der Pflege durch unser Leitungskreismitglied Prof. Dr. Ralf Krömer jetzt wieder auf dem aktuellen Stand.

Der für Oktober 2017 in Altenburg geplante Herbstkonvent musste mangels Anmeldungen abgesagt werden. Die Epiphaniaswoche in Heiligkreuztal liegt hinter uns. Sie war, wie mir berichtet wurde, sehr gelungen. Die in Alpirsbach geplante Osterwoche konnte wegen des Wechsels des Kantorenehepaars Ulrich Weissert und Annegret Ernst-Weissert nach Davos nicht organisiert werden. Berichte über die Epiphaniaswochen 2017 und 2018 sind im Internet zu finden, ebenso auch die Berichte von der Pfingstwoche 2017 in Fürstenwalde/ Spree und von der Sommerwoche in Gernrode.

Einen einschneidenden Wandel bedeutet der Wechsel im Amt des Kurators und der Geschäftsstelle: Rechtsanwalt und Pastor Sibrand Foerster hat 35 Jahre lang erfolgreich die Geschicke der Kirchlichen Arbeit Alpirsbach hoch engagiert und mit großer Kompetenz wesentlich bestimmt. Zum 1. April 2018 hat er nach Abschluss aller anliegenden Verwaltungsangelegenheiten sein Amt abgegeben. Die Stiftung schuldet ihm Respekt und Dank für alles, was er in dieser Zeit juristisch und wirtschaftlich, aber auch inhaltlich bewegt hat. Er hat sich um die Kirchliche Arbeit Alpirsbach verdient gemacht. Zu seinen herausragenden Verdiensten gehört, dass er sie zusammen mit den Gregorianischen Wochen in der ehemaligen DDR in die Rechtsform einer nach staatlichem Recht anerkannten kirchlichen Stiftung geführt hat. Er hat immer wieder Geld aufgetrieben, die Stiftung juristisch vertreten und in enger Zusammenarbeit mit unserem Prüfer, Dipl.-Verwaltungswirt Helmut Pustolla, die Bilanzen erstellt und für die notwendigen Genehmigungen der Abschlüsse beim Finanzamt und der Stiftungsaufsicht gesorgt. Nachdem Sibrand Foerster nun – wie man sagt – „entpflichtet“ ist, wünschen wir ihm für die Zukunft Gottes gütiges Geleit.

Seit 1. April 2018 ist Pfarrer Anselm Babin unser neuer Kurator. Er ist Gemeindepfarrer in Lehnin, und der Kirchlichen Arbeit Alpirsbach seit Jahrzehnten verbunden. Die Geschäftsstelle hat von nun an die Adresse:

Pfarrer Anselm Babin Netzener Dorfstr. 12, 14797 Kloster Lehnin OT Netzen
 03382 / 872 E-Mail: Anselm Babin mbabin@web.de

Mit dem Ort unserer neuen Geschäftsstelle verbindet sich der Charme, dass schon 1961 eine Woche in Lehnin stattfand und von 1967 bis 1976 regelmäßig sog. „Ora et labora-Rüstwochen“ im dortigen Diakonissen-Mutterhaus Luise-Henrietten-Stift durchgeführt wurden. 1978 und 1979 fanden dort die ersten „Gregorianischen Wochen“ statt, und als ab 1980 Gernrode ihr dauerhafter Sitz wurde, gab es 1982 wegen „Überbuchung“ eine zusätzliche Woche in Lehnin. Wir freuen uns sehr, dass Pfarrer Babin nach reiflichem Überlegen diese Aufgabe übernommen hat, obwohl er ja Theologe ist und in das Geschäft der Rechnungsführung erst hineinfinden muss. Wir wünschen ihm dafür guten Mut und wollen ihn mit unserer Fürbitte begleiten.

Die finanzielle Situation unserer Stiftung stellt sich als einigermaßen problematisch dar, weshalb wir von allen außer den unumgänglichen Ausgaben Abstand nehmen müssen. Das in der Vorschau für 2018 angekündigte Programm wurde ja schon von vornherein um eine zweite Sommerwoche neben der in Gernrode seit nunmehr bald vierzig Jahren beheimateten gekürzt, um weitere Defizite zu vermeiden. Aufgrund der Defizite vieler Wochen und der Ausgaben für die Revision des Antiphonale und des erheblich unter den Herstellungspreis gedrückten Verkaufspreises der Bände sind die neben dem Stiftungskapital frei verfügbaren Geldmittel beträchtlich zusammengeschmolzen. Der Fortgang der Revision des Antiphonale bereitet finanziell Sorgen. Da es praktisch keine Zinsen gibt, wirft das Stiftungskaptal nichts ab, weshalb die Stiftung mehr denn je auf großzügige Spenden angewiesen ist.

Wir haben uns im Leitungskreis natürlich auch Gedanken gemacht, wie wir die Kosten senken können, denn das Spendenaufkommen deckt nicht die Ausgaben für Druck und Versand der Rundbriefe und Jahresprospekte sowie die Defizite der Wochen und die Bezuschussung der Noten. Wenn die Teilnehmerzahl einer Woche gering ist, reicht der veranschlagte Beitrag von € 60,00 nicht für die entstehenden Kosten, und es entsteht ein Defizit. Unser Bestreben muss es sein, Einnahmen und Ausgaben ins Gleichgewicht zu bringen, sonst leben wir von der Substanz. Der Druck der Prospekte und der Rundbriefe sowie das Porto sind teuer. Deshalb werden wir in Zukunft alle diejenigen, von denen wir eine E-Mail-Adresse haben, nicht mehr mit schriftlicher Post versorgen, sondern verweisen darauf, dass der Rundbrief und die Prospekte auf unserer Homepage www.kaalpirsbach.de aufgerufen und nach Bedarf ausgedruckt werden können. Wir hoffen, für 2019 auch wieder einen Jahresprospekt erstellen zu können.

In solch turbulenten Zeiten hilft zwar nicht nur Beten, doch alles gute Tun und Lassen erwächst aus dem Gebet. Und in allen Besorgnissen und Ängsten gibt uns der Gottesdienst, das gemeinsame Beten und Singen und Hören auf Gottes Wort einen verlässlichen Halt.

Über die Revision des Alpirsbacher Antiphonale ist zu berichten, dass die Bände mit den Noten für die drei Festwochen und für den Sonntag sowie den Montag und Dienstag vorliegen. Sie können für je € 20,00 zzgl. Versandkosten bei der Geschäftsstelle bestellt werden. Das gleiche gilt für die Ausgabe der Complet für die Gemeinde. Diese kostet € 6,00. In Arbeit ist der Band mit den Messen, der voraussichtlich noch in diesem Jahr gedruckt werden kann.

Das Konto unserer Stiftung ist nun schon seit einiger Zeit bei der KD-Bank (Bank für Kirche und Diakonie) in Dortmund. Bitte schicken Sie Ihre Überweisungen künftig nur noch an folgendes Konto:

IBAN: DE90 3506 0190 1010 9380 11 BIC: GENODED 1 DKD.

Die BIC-Nummer ist im Inland-Geldverkehr nicht erforderlich.

Darf ich Sie herzlich und dringend darum bitten, der Stiftung Ihre großzügige Spende zukommen zu lassen? Es wäre schön, wenn sich ein deutlich größerer Teil der Rundbrief-Empfänger finanziell beteiligte. Auch ein geringer Betrag ist natürlich hilfreich – und ein höherer erst recht willkommen!

Wir sind angesichts der Defizite und der Aufgaben besonders auf Ihre Spendenbereitschaft angewiesen. Bei Spenden bis € 200,00 ist neuerdings für die steuerliche Absetzbarkeit eine Spendenbescheinigung nicht mehr erforderlich. Es genügt der Überweisungs- bzw. Einzahlungsbeleg der Bank. Auf dem Beleg muss der Spendenzweck – z.B. „Zustiftung“ – vermerkt sein und dass der Empfänger – in diesem Fall die Stiftung – von der Körperschaftsteuer befreit ist.

Noch ein Hinweis auf die geplanten Wochen:

  1. Sommerwoche in Gernrode: „Singen ist ein doppeltes Beten.“ (Aurelius Augustinus)

Vom 4. bis 12. August 2018 treffen sich Interessenten aus ganz Deutschland zur Gregorianischen Woche der Kirchlichen Arbeit Alpirsbach in Gernrode im Harz.

Die gesungenen Stundengebete zur Morgen-, Mittags-, Dämmerungs-und Abendzeit im Hohen Chor der Stiftskirche bilden eine wundersame Einheit mit der Ottonischen Architektur dieses Gotteshauses.

So, als seien sie füreinander geschaffen. Das spürt der Kirchenraum und das spüren die Beter und natürlich auch der Pantokrator, der auf uns aus der Ostapsis herabschaut. Zum vierzigsten Mal sind wir im Sommer in der dortigen Kirchengemeinde für neun Tage zu Gast.

Es ist eine Auszeit für die Seele in unserer turbulenten Zeit. Wohnen in Klausur im St. Cyriakus Heim im Stiftsbereich, täglich zwei Singübungen für die „Schönheit“ des einstimmigen Gregorianischen Chorals, ein Studium nach dem Frühstück, Schweigen am Morgen bis der Kantor gesungen hat: „Herr, tue meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige!“ Freilich auch frohes Begegnen und Ruhepausen. Als abschließender Höhepunkt die Gregorianische Messe und am Sonntag der von uns ausgestaltete Gottesdienst mit der Kirchengemeinde.

Für uns zur großen Freude:

Kantoren: Christine Unger, Plauen, und Pfarrer Dr. Thomas Bergholz, Saarbrücken
Rektor Studiorum: Dr. Yuval Lapide, z.Zt. Israel, mit dem Studienthema: „Brückenbauende Gedanken eines modernen Juden zur Begegnung von Juden und Christen“

Dazu laden wir herzlich und ermunternd ein!

Kosten: 400 € für 9 Tage mit Unterkunft und Verpflegung
Kontakt und Anmeldung: Dr. Barbara Axthelm, 98673 Eisfeld Am Thomasberg 28
Tel.03686/ 300729 E-Mail: Dr.Axthelm@t-online.de

  1. Die Herbstwoche im Stift Neuburg, Heidelberg,

musste verschoben werden auf 1. bis 5. Oktober 2018. Die Einladung ist  im Internet in der Rubrik „Programm“ zu finden.

  1. Die Epiphaniaswochen

sollen künftig immer erst am 2. Januar beginnen, also vom 2. bis 6. Januar 2019 und 2020. Das Studium 2019 wird wieder das Ehepaar Prof. Dr. Lucia Scherzberg und PD Dr. August Leugers-Scherzberg halten; Kantorin ist Elisabeth Hofmann.

  1. Die Osterwoche

wird vom 23. bis 26. April 2019 wieder als Frauenwoche im Kloster Bursfelde an der Weser durchgeführt.

  1. Die Sommerwoche in Gernrode

ist für 3. bis 11. August 2019 vorgesehen.

  1. Ein Herbstkonvent in Alpirsbach

ist vom 2. bis 5. Oktober 2019 geplant. Derzeit wird geprüft, ob es möglich ist.

Im Jahr 2020 planen wir:

  • die Epiphaniaswoche vom 2. bis 6. Januar in Heiligkreuztal

  • die Pfingstwoche vom 1. bis 5. Juni in Meißen

  • die Sommerwoche vom 1. bis 9. August in Gernrode

  • den Herbstkonvent vom 30. September bis 3. Oktober im Stift Neuburg / Heidelberg

 

Ich wünsche Ihnen ein weiterhin behütetes Jahr 2018 und grüße Sie herzlich. Seien Sie Gott befohlen!

Ihr Dr. Rüdiger Schloz